Der Richter entschied heute, dass die Regierung keine Klimabedingungen für staatliche Beihilfen für KLM festlegen muss. Greenpeace Niederlande forderte dies in einem summarischen Verfahren. 

„Wir sind von dem Urteil enttäuscht, weil dies ein Verlust für das Klima ist. Es ist klar, dass die Klimaabkommen für die Luftfahrt zu kurz kommen, der Richter versteht, dass wir diesbezüglich kritisch sind. Diese Aussage motiviert uns, weiterhin doppelt so hart zu handeln “, sagt Dewi Zloch, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace. 

„Wir respektieren die Entscheidung des Gerichts und sind enttäuscht, dass die Regierung KLM erlauben kann, weiterhin mit staatlichen Beihilfen zu verschmutzen. Wenn die Regierung jetzt nicht die Verantwortung übernimmt, sowohl die Korona als auch die Klimakrise mit der Unterstützung von mehreren Milliarden Dollar zu bekämpfen, wann dann? Durch die Einstellung der Klimabedingungen können die CO2-Emissionen von KLM noch schrittweise reduziert werden. Es gibt breite Unterstützung für die Wiederherstellung von Grün. Das Kabinett kann also einfach an die Arbeit gehen und auf diesen Anruf reagieren “, sagt Zloch.

Der Druck auf die Regierung geht weiter
„Dieses Urteil entlastet die Regierung nicht von der Bekämpfung der Luftverschmutzung. Als Hauptverschmutzer ermöglicht es KLM, weiterhin wie gewohnt Emissionen zu emittieren. Dies bedeutet, dass die außergewöhnliche Position von KLM in der Klimapolitik intakt bleibt, da die Regierung andere Unternehmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen verpflichtet. Die Treibhausgasemissionen müssen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen jedes Jahr sinken, damit große Umweltverschmutzer jedes Jahr weniger emittieren. Es ist unvermeidlich, dass auch die Luftfahrtindustrie nachhaltiger werden muss, wir werden weiterhin Maßnahmen ergreifen “, sagt Zloch. Laut Greenpeace kann die Anzahl der Flüge erheblich reduziert werden. Beginnend mit der Verschrottung von Kurzstreckenflügen unter tausend Kilometern. Zloch: „Täglich fliegen mehrere Flugzeuge nach Brüssel und Paris. Das ist in einer Zeit inakzeptabel, in der wir täglich mit den Folgen des Klimawandels konfrontiert werden. “

Experten befürworten auch eine grüne Erholung
Neben Greenpeace fordern maßgebliche Stellen wie die Nederlandsche Bank, die SER, die Zentrale Planungsbehörde, das Büro für Sozial- und Kulturplanung und die niederländische Agentur für Umweltverträglichkeitsprüfung eine zukunftssichere Veröffentlichung der Corona-Milliarden und eine umweltfreundliche Restaurierung. Dafür haben sich auch renommierte Wissenschaftler ausgesprochen. Jüngste Untersuchungen von ABN AMRO und Ipsos zeigen, dass mehr als 71 Prozent der Befragten die positiven Auswirkungen der Koronakrise auf das Klima beibehalten möchten. Fast die Hälfte ist sogar bereit, ihr eigenes Reiseverhalten entsprechend anzupassen. Weniger Flüge sind daher eine logische Wahl. Dies berichtet Greenpeace auf ihrer Website durch diese Pressemitteilung.

Foto oben: Greenpeace-Bilddatenbank.

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