Die Wirtschaft erholt sich viel schneller als erwartet, nachdem die schlimmsten Auswirkungen der Corona-Krise hinter uns liegen. Das Wachstum ist so schnell, dass neun von zehn Unternehmen Schwierigkeiten haben, Personal zu finden. Nun droht ein weiteres Problem, denn wenn Unternehmen keine Mitarbeiter finden, wird sich die Wirtschaft nicht vollständig erholen können. Der Taxisektor ist nicht der einzige Sektor, in dem die Probleme gravierend sind. Auch in der Gastronomie und im Baugewerbe herrscht ein enormer Mangel an Kollegen.

Der Mangel auf dem Arbeitsmarkt variiert von Region zu Region. Im Norden des Landes sind die Probleme deutlich geringer als im Süden. Wer heute im Süden des Landes ein Bad bestellen möchte, kann dies sofort tun, allerdings muss der Einbau noch bis Frühjahr 2022 warten. Dazu trägt auch der Mangel an ausgebildeten Fachkräften bei, aber seit der Corona-Krise. . Viele haben den Sektor verlassen, weil es keine Arbeit gab, und nun, da sie in einem anderen Sektor umgeschult wurden, kehren sie nicht leicht zurück. Die Konkurrenz ist ziemlich groß. Ihre Mitbewerber suchen gleichzeitig nach Personal, sodass Sie sich mehr anstrengen müssen. 

„Arbeitgeber, die während des Lockdowns einen guten Kontakt zu ausgeschiedenen Mitarbeitern aufrechterhalten haben, können diese möglicherweise leichter zurückbekommen.

besseres Gehalt

Diese Situation wird nicht verschwinden. Auch Zeitarbeitskräfte sind diesmal keine Lösung, denn auch dort sind die Karteien noch lange nicht fertig. Was ist dann los? Auch ein besseres Gehalt ist für viele Aussteiger keine Lösung. Viele Taxifahrer haben sich endgültig vom Sektor verabschiedet. Die Arbeitslosenquoten sind extrem niedrig und alle Sektoren schreien nach Arbeitskräften. Jetzt, wo die Tarifverhandlungen im Taxisektor auf der Tagesordnung stehen, kooperieren die Gewerkschaften nicht wirklich, um das Personalproblem zu lösen. 

Während die eine Unternehmergruppe der Taxibranche erkennt, dass der Stundenlohn stark steigen muss, um auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben, sieht die andere Gruppe dies als Todesstoß für ihre Branche. Mit einem besseren Lohn allein lassen sich die Probleme nicht lösen. Für die Gewerkschaften muss der Einstiegslohn auf 14 Euro pro Stunde festgelegt und die Lohnstufen in den kommenden Jahren überarbeitet werden. Darüber hinaus wollen sie auch Unregelmäßigkeitszulagen in Angriff nehmen. Aber es gibt noch ein weiteres Problem in der Branche. Der Umgang von Unternehmern mit der Vergütung und der damit verbundenen geforderten Verfügbarkeit ihres Personals ist den Gewerkschaften seit Jahren ein Dorn im Auge.

„Viele sind in andere Branchen abgewandert und man bekommt sie nicht so schnell wieder zurück. Dadurch scheint es noch größere Engpässe zu geben als vor der Krise.“

mehr unbefristete Verträge

Die Gesellschaft verändert sich. Die freie Zeit im Blick zu haben und nicht auf der Couch herumzusitzen, bis sie zu ein paar Fahrten gerufen werden, spielt eine Rolle. Viele Mitarbeiter, die mit befristeten Verträgen arbeiteten, haben sich vor allem während der zweiten Sperrung an andere Stellen gewandt. Der Fahrermangel nimmt zu, Mitarbeiter, die während der Corona-Zeit woanders zur Arbeit gegangen sind, kommen nicht zurück, weil die Arbeitsbedingungen jetzt viel besser sind. Wir müssen unsere Arbeitskräftereserve so schnell wie möglich besser nutzen. Unser Land hat eine sehr große Gruppe von inaktiven Menschen, Menschen, die nicht arbeiten und nicht aktiv nach einem Job suchen. Sie können nicht alle aktivieren, denn oft handelt es sich um Menschen, die schon lange mit Krankheit oder Burnout zu kämpfen haben.

Vor einem Jahr schien es fast undenkbar. Im Baugewerbe ist der Personalmangel nie wirklich weggegangen. Derzeit haben 83 % der Bauherren mit Personalengpässen zu kämpfen. Die Landschaftsbaubranche versucht seit einigen Jahren ihr Image mit groß angelegten Rekrutierungskampagnen zu stärken. Im ersten Quartal dieses Jahres gab es in den mehr als 350 Gemeinden der Niederlande insgesamt 6.427 offene Stellen, ein absoluter Rekord. Mehr als ein Drittel der Kinderbetreuungseinrichtungen hat immer noch einen Personalmangel. Die Zahl der unbesetzten Militärstellen bei der Verteidigung übersteigt 9.000. Damit haben die Streitkräfte nun eine Besetzungsquote von 79 %.

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