Der niederländische GP ist wohl eine der umweltfreundlichsten Veranstaltungen in Bezug auf Massenbewegungen. Nur zwei Prozent der Besucher kamen mit dem Auto. Fast 90.000 Rennfans hat die NS an diesem Wochenende nach Zandvoort und wieder nach Hause transportiert. Das geschah mit 522 Zügen, so das Verkehrsunternehmen, das nach eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Formel-1-Wochenende zurückblicken kann.

Drei Tage lang verkehrte alle fünf Minuten ein Zug zwischen Amsterdam Central und Zandvoort aan Zee. Die logistische Arbeit sei in Zusammenarbeit mit ProRail gut gelaufen, sagt NS. Außerdem waren fast alle Busunternehmen anwesend, die auch massenhaft Fans aus dem ganzen Land nach Zandvoort holten. Einzigartig war die Menge, die mit dem Fahrrad zur Rennstrecke kam. Mit nur einer Zufahrtsstraße zum Badeort und einer Station in der Nähe der Rennstrecke schien uns die Logistik vor dem Großen Preis von Holland ein großes Problem zu sein, das wir am vergangenen Wochenende nicht bemerkt haben.

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Maximale Zorreguieta

orange Party

Máxima Zorreguieta war zusammen mit zwei ihrer Töchter und König Willem-Alexander sichtlich in Zandvoort anwesend, das am vergangenen Wochenende nur wenige oder keine nennenswerten Probleme hatte. Schönes Wetter und der Sieg von Max Verstappen bescherten den Fans ein fantastisches Wochenende im Seebad, das weltweit bekannt wurde. König Willem-Alexander erlebte am Sonntag den Sieg von Max Verstappen in Zandvoort. Nach dem Großen Preis der Niederlande sprach Rob van Gameren (von Ziggo Sport) mit dem König über das Rennen. Er hatte Komplimente für Max Verstappen, Lewis Hamilton und das niederländische Publikum.

Der Jubel von der Rennstrecke in Zandvoort war groß, als klar wurde, dass Max Verstappen gewonnen hatte. Der Jubel war aus der Nähe zu hören. Verkehrswärter in unmittelbarer Nähe wurden dadurch entzündet und begannen ebenfalls zu jubeln und zu springen. Es war nicht nur für Max Verstappen ein unvergesslicher Tag auf der Strecke in Zandvoort, auch Davina Michelle freute sich, dass sie den Wilhelmus beim GP von Holland gleich zweimal interpretieren konnte. Die Sängerin sang die Nationalhymne vor dem Rennen und als Verstappen den ersten Platz belegte. Die Leistung der 25-jährigen Rotterdamerin konnte mit viel positiver Kritik rechnen, denn sie sang den Wilhelmus auf ihre eigene Art und Weise. 

Der Bürgermeister von Zandvoort, David Moolenburgh, ist mit dem Verlauf des niederländischen GP unglaublich zufrieden. Auch für die örtliche Gastronomie war das Traumwochenende nicht verkehrt und die örtlichen Strandzelte wurden massenhaft für private Veranstaltungen gemietet. Der Abfluss sei am Sonntag am späten Nachmittag und frühen Abend gut verlaufen, sagte der Bürgermeister. „Der Mobilitätsplan hat so funktioniert, wie wir es wollten.“ 

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Max Verstappen beim Hören der Live-Nationalhymne.
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