Transavia hat von der marokkanischen Regierung die Erlaubnis erhalten, eine begrenzte Anzahl von Rückführungsflügen durchzuführen. Zuvor war unter anderem das Flugverbot für die Niederlande in Kraft getreten. Am 22. und 23. Oktober gibt es Flüge von Marrakesch nach Amsterdam. Der erste Rückholflug der Fluggesellschaft Transavia mit in Marokko gestrandeten Reisenden landete in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 01.30 Uhr auf Schiphol. In dem Flugzeug befanden sich nach Angaben einer Sprecherin etwa hundert verletzte Reisende. 

Transavia warnte kürzlich, dass die zehn Flüge wohl nicht ausreichen, um jeden, der wieder in die Niederlande möchte, zu bringen. Am Freitagabend landete auch ein Flug aus Marokko in Brüssel mit 78 Niederländern an Bord. Sie werden mit dem Bus von der belgischen Hauptstadt in die Niederlande gebracht. Diese repatriierten Personen waren über das Reisebüro TUI nach Marokko gereist.

Derzeit ist noch nicht abzusehen, wann die Flugverbotszone aufgehoben wird. Es gibt eine Flugverbotszone zwischen Marokko und den Niederlanden, Deutschland und dem Vereinigten Königreich. Diese Entscheidung hat die marokkanische Regierung aufgrund der Corona-Situation in den drei Ländern getroffen. Infolgedessen sitzt eine unbekannte Anzahl Niederländer in Marokko fest. Das Auswärtige Amt rät Reisenden aus Marokko, sich schnell nach einer alternativen Route umzusehen. Die plötzliche Maßnahme löste in der niederländisch-marokkanischen Gemeinschaft große Bestürzung aus. 

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Transavia Flotte
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