Ziel ist es, Autofahrern einen besseren Überblick über die Fußgänger zu geben.

Ab heute hat Amsterdam den ersten „geflügelten Zebrastreifen“ in den Niederlanden. Dies ist ein Zebrastreifen mit einer zusätzlichen Verlängerung der charakteristischen Zebrastreifen auf beiden Seiten, wodurch der Zebrastreifen für den Autoverkehr besser sichtbar wird. Dadurch wird sichergestellt, dass Autofahrer früher bremsen, was zur Verkehrssicherheit beiträgt.

Der geflügelte Zebrastreifen befindet sich auf der Brücke an der Admiralengracht und der Kreuzung mit der Jan Evertsenstraat. An dieser viel befahrenen Kreuzung mit viel Verkehr und schulpflichtigen Kindern ereignete sich 2021 ein schwerer Unfall. Nach einer Begutachtung durch den Arbeitskreis Blackspots kristallisierte sich der spezielle Zebrastreifen als eine der möglichen Verbesserungen der Verkehrssituation heraus. Der geflügelte Zebrastreifen ist ein Lotse. Bei Erfolg wird es an mehreren Standorten in Amsterdam eingesetzt.

Ein gewöhnlicher Zebrastreifen ist mindestens vier Meter lang, ein geflügelter Zebrastreifen wurde zu beiden Seiten der Fahrbahn auf etwa zehn bis zwölf Meter verlängert. Autofahrer sollen die Fußgänger, die sich dem Zebrastreifen nähern oder ihn überqueren, besser überblicken und dadurch früher anhalten. In den kommenden Monaten wird die Nutzung des geflügelten Zebrastreifens überwacht.

Beigeordneter Egbert de Vries (Verkehr und Transport, Wasser- und Luftqualität): „Die Verkehrssicherheit hat für mich Priorität. Ich möchte eine Stadt, in der Kinder sicher mit dem Rad oder zu Fuß zur Schule kommen, in der ältere Menschen gerne Rad fahren und in der Menschen sorgenfrei von A nach B kommen. Um dies zu erreichen, muss die Verkehrssicherheit drastisch verbessert werden und es sind weitere Maßnahmen erforderlich. Daran arbeiten wir auf vielfältige Weise, zum Beispiel mit der jüngsten Maßnahme, die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Kilometer pro Stunde zu senken.“

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