im Durchschnitt sind die Raten kaum gestiegen.

RDW ist effektiver geworden, die Servicequalität steigt, Bürger, Unternehmen und Umweltpartner sind zufrieden. Dies geht aus dem Bericht der fünften gesetzlich vorgeschriebenen Bewertung RDW hervor, der von PricewaterhouseCoopers Advisory angeboten wurde. Hinsichtlich der verschiedenen KPIs zur Kundenzufriedenheit und Servicequalität ist bei der Erstellung der Auswertung ein positiver Trend zu verzeichnen. 

KPI-System

Insgesamt lässt sich sagen, dass das System der KPIs gut funktioniert. Der Standard für die Vorlaufzeiten für die Ausstellung von Führerscheinen und Zulassungskarten (90 % innerhalb von 1 Werktag) wurde jedes Jahr erreicht. Bei der Kundenzufriedenheit erreichte der RDW 2018 die Note 7,6 (Standard: 7,5). In den anderen Jahren wurden keine RDW-weiten Kundenzufriedenheitsbefragungen durchgeführt.

Die Bewertung zeigt auch, dass der RDW eine effektive Organisation mit einer hohen Servicequalität und der Bereitschaft ist, maßgeschneiderte Vereinbarungen mit dem Mobilitätssektor zu treffen, wo Bedarf besteht. RDW ist effizienter geworden, im Durchschnitt haben sich die Raten kaum erhöht. Neben der Wirtschaftlichkeit steht für den Eigentümer (IenW) die Entwicklung der Tarife im Fokus.

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An der Fassade des RDW-Gebäudes an der Rozenburglaan in Groningen wurde ein neuer Bildschirm angebracht, auf dem die zuletzt ausgestellten Nummernschilder von Personenkraftwagen angezeigt werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Agilität, wie sie von den RDW-Mitarbeitern erlebt wird, und ihrer Wertschätzung für die gegenseitige Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen RDW-Abteilungen. Wir schließen aus den untersuchten Dokumenten, dass RDW-Mitarbeiter die Agilität der Organisation geringer einschätzen als die des Managements. So vergeben Mitarbeiter beispielsweise für die Aussage „die Einführung neuer Prozesse und Produkte läuft reibungslos“ die Note 5,3 und das Management eine 6,1.

Zudem ist die Wahrnehmung der Veränderungsfähigkeit je nach Sparte sehr unterschiedlich: T&B und insbesondere VRT schneiden deutlich schlechter ab als die anderen Sparten. Eine mögliche Erklärung dafür ist die Art der Arbeit. Gleichzeitig bestimmt gerade die Agilität dieser Bereiche maßgeblich die Anpassungsfähigkeit des RDW an zukünftige Entwicklungen wie die Digitalisierung von Fahrzeugen und Mobilitätslösungen. Angesichts der bisherigen Beobachtungen, dass der RDW insbesondere im Jahr 2020 Finanz- und Dienstleistungsagilität gezeigt hat, ist die Wahrnehmung der Agilität der RDW-Mitarbeiter auffallend.

Preise

Die Zinssätze können sich ohne Inflation um maximal 5 % pro Jahr ändern. Die Untersuchung zeigt, dass die Durchschnittssätze der RDW im Zeitraum 2016-2020 kumulativ um 2 % gestiegen sind. Gemessen am Preisniveau in den Niederlanden (CPI), das im selben Zeitraum um 8 % gestiegen ist, ist dies ein Effizienzgewinn von 6 % und damit eine jährliche Steigerung von 1,2 %. Darüber hinaus sind die Vereinbarungen mit dem Eigentümer über die Wirtschaftlichkeit gut gesichert und praktikabel. Auch darüber wird transparent berichtet. 

Es fällt auf in der dokumentieren dass RDW-Mitarbeiter eine relativ niedrige Punktzahl (5,7) für die gegenseitige Zusammenarbeit und Koordination zwischen den verschiedenen RDW-Abteilungen vergeben. Dies ist deutlich niedriger als die in der Studie verwendete Benchmark „öffentliche Verwaltung“ (6,3). Diskussionen innerhalb und außerhalb des RDW zeigen, dass der RDW noch zu sehr eine „Teilungsinsel“ ist. Dies könnte eine mögliche Erklärung für diese niedrigen Werte sein. 

Auch bei der vorangegangenen gesetzlichen Evaluation war die gegenseitige Zusammenarbeit ein Schwerpunkt. Obwohl aufgrund der vorangegangenen Evaluierung verschiedene Maßnahmen vom Management ergriffen wurden (z. B. die Einrichtung von Kernteams zu strategischen Themen), scheint die Umsetzung dieser Empfehlung nicht das gewünschte Ziel erreicht zu haben.

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