Passanten warfen Wasserflaschen für die Reisenden durch die zertrümmerten Fenster.

Wegen einer Störung wurde der Thalys-Zug im Pariser Vorort Saint-Denis für rund vier Stunden angehalten. Weil die Klimaanlage im Zug nicht funktionierte, die Temperatur stark anstieg, versuchten Reisende, die Fenster des Zuges einzuschlagen, um frische Luft zu bekommen. Thalys sagte, die Feuerwehr habe bei der Evakuierung geholfen, aber es sei nicht bekannt, warum die Passagiere nicht früher aus dem Zug geholt wurden.

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Ohne Klimaanlage, ohne Informationen. Für Reisende war es die Hölle. Passanten warfen Wasserflaschen für die Reisenden durch die zertrümmerten Fenster. Ungefähr 750 Passagiere saßen mehr als vier Stunden lang in einem Thalys-Zug vor dem Bahnhof Paris-Nord fest. Kurz nach der Abfahrt aus Paris hatte der Zug eine Panne. Wütende Passagiere versuchten alles, um auszusteigen und fingen an, Fenster einzuschlagen. Buchstäblich gefährlich! Stundenlang in einem Zug eingesperrt zu sein, in dem die Temperatur auf weit über 40 Grad gestiegen ist. Es ist ein Glück, dass niemand gestorben ist.

Thalys fuhr um 21:09 Uhr ab via Twitter wissen, dass den Bewohnern „sofort geholfen“ wird. Um 21:38 Uhr schrieben sie, dass die Türen des Zuges blockiert sind, aber die Feuerwehr unterwegs ist. Sehr zum Ärger eines Hochtöners: „Nach drei Stunden? Während Menschen krank werden und Fenster einschlagen? Wie um alles in der Welt ist das möglich?“

In den sozialen Medien wurde Filmmaterial von einem Mann gepostet, der ein Zugfenster einschlug und versuchte, frische Luft zu bekommen. Andere Bilder zeigen Passanten, die versuchen, Wasser durch ein zertrümmertes Fenster einzuwerfen. Alle Passagiere wurden schließlich mit Leitern evakuiert.

Stromausfall SNCF

Auch heute wurden alle Züge in der Region Lille wegen eines Stromausfalls angehalten. Auf Twitter erklärte die SNCF wenige Minuten nach der Ankündigung, dass der Verkehr in Hauts-de-France bis 10 Uhr vollständig unterbrochen werde, schließlich, dass die Störung behoben sei und der Verkehr schrittweise wieder aufgenommen werde. Dennoch werden die Benutzer aus dem Norden noch einige Stunden kämpfen müssen, bis alles wieder an seinem Platz ist. Zur genauen Ursache dieses Stromausfalls hat die SNCF keine Angaben gemacht. Laut dem regionalen Vizepräsidenten, zitiert in La Voix du Nord, war es ein massiver Stromausfall, der um 05.30:XNUMX Uhr begann. RTE und Enedis waren vor Ort, um die Ursache der Störung zu ermitteln.

Auf seinem Twitter-Account erklärte TER Hauts-de-France: „Ein Stromausfall an den Bahnhöfen von Lille Flandres und Lille Europe verhindert den gesamten Zugverkehr. In Hauts-de-France ist der Verkehr bis 10 Uhr komplett unterbrochen.“ Zudem gibt das Verkehrsunternehmen an, dass „kein Ersatzbus geplant ist“.

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