Bei verschiedenen Trägern konnten Kinder in den Ferien (fast) kostenlos reisen.

Um die Fahrgastzahlen und Einnahmen schnell zu steigern, ist es wichtig, den ÖPNV deutlich attraktiver zu machen. Damit können Reisende zurückgewonnen oder neue Zielgruppen erreicht werden. Um neue Zielgruppen anzusprechen, haben einige Fluggesellschaften Schnuppertickets eingeführt oder Tickets mit deutlichen Rabatten angeboten.

Bis zum 30. April 2022 war eine Hin- und Rückfahrt für 2 Euro mit allen Arriva-Bussen in Zutphen außerhalb der Hauptverkehrszeiten und am Wochenende möglich. In Limburg hat Arriva 5.000 kostenlose Dal Voordeel Limburg-Abonnements für Bus und Bahn verschenkt, um Reisende zurückzugewinnen und neue Reisende für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu gewinnen. Connexxion (Teil von Transdev) hat wieder eine Aktion mit dem Meerreizenbundle durchgeführt, bei der ein Bundle mit 19,50 Reisen für 10 € erworben werden konnte. Damit sollen Reisende, die (vorübergehend) ausgestiegen sind, wieder in den Bus steigen.

zehnjähriges Jubiläum

Diese Aktion wird später im Jahr 2022 wiederholt, jedoch nicht auf einer OV-Chipkaart, sondern über QR-Code-Reisen. Ziel ist es, andere Zielgruppen, die (noch) nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu bewegen. Die EBS organisierte am 8. Mai (Muttertag) einen kostenlosen ÖPNV-Tag, an dem Reisende alle EBS-Busse in allen Regionen, in denen die EBS anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens Busverkehr betreibt, kostenlos nutzen konnten. In der Zaanstreek-Konzession führte Connexxion einen Haus-zu-Haus-Versand mit Broschüren durch, die kostenlose Tageskarten enthielten, die über eindeutige, betrugsresistente QR-Codes angeboten wurden.

KiM geht davon aus, dass die Nutzung des ÖPNV im Jahr 2023 im Jahr 2019 wieder annähernd das Niveau vor der Corona-Krise erreichen kann.

(Text geht unter dem Foto weiter)
Es ist keine leichte Aufgabe, neue Reisende für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu gewinnen.

Fast zwei Drittel der öffentlichen Verkehrsunternehmen geben an, dass andere Vorschläge eingeführt und/oder Maßnahmen ergriffen wurden, um den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen. Die OV-Ost-Partnerschaft zwischen den Provinzen Flevoland, Gelderland und Overijssel macht zusammen mit den Trägern unter der Flagge Experience public transport mit verschiedenen Aktionen auf den öffentlichen Verkehr aufmerksam. Bis zum 31. Mai 2022 gab es einen Frühlingsrabatt, was bedeutete, dass eine Tageskarte für Bus (6 Euro), eine Tageskarte für Bus und Bahn (10 Euro) und eine Mehrmannkarte (10 Euro) erworben werden konnten einen ermäßigten Satz.

hohe Fehlzeiten

In Limburg lag das Hauptaugenmerk auf der Bewerbung von Arriva Flow (Fahren auf Rechnung) und Rabattabonnements. Aufgrund der Arbeiten am Südring wurden in Groningen in Zusammenarbeit mit Arbeitgebern verschiedene ÖPNV-Angebote ausgearbeitet. Die Spediteure haben eine umfangreiche Kampagne durchgeführt, um während der Arbeiten auf das Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln aufmerksam zu machen. Die Absicht, in Friesland und Groningen unter anderem für den Winschoten-Groningen-Schnellzug und die Frequenzerhöhung Leeuwarden-Sneek zu werben, wurde jedoch aufgrund der Kürzung des Fahrplans aufgrund übermäßiger krankheitsbedingter Fehlzeiten verschoben. 

In Südholland wurde auf den Bussen für die Nutzung des neu eröffneten P+R Heienoord geworben. Bei verschiedenen Trägern konnten Kinder in den Ferien (fast) kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und außerhalb der Ferien Kinder zu einem stark ermäßigten Tarif.

(Text geht unter dem Foto weiter)
Allerdings ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel noch nicht auf Vor-Corona-Niveau.

Übergang notwendig

Mit 25 sind die meisten kontaktbegrenzenden Maßnahmen aufgrund von COVID-2022 aufgehoben und mit 19 entfällt auch die Maskenpflicht in und um öffentliche Verkehrsmittel (ÖV). Damit entspricht die Situation für Reisende wieder der Vor-Corona-Situation. Allerdings ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel noch nicht auf Vor-Corona-Niveau. Aufgrund von COVID-23 reisen wir nicht nur weniger, sondern reisen auch anders (mehr Individualverkehr) und zu anderen Zeiten. 

Ein Übergang ist notwendig, um die länger anhaltenden Auswirkungen von COVID-19 zu bewältigen und das Angebot des öffentlichen Verkehrs an die Nachfrage anzupassen. Die Akteure im ÖPNV arbeiten seit geraumer Zeit an einem neuen finanziellen Gleichgewicht innerhalb der Konzessionen. Im National Public Transport Council (NOVB) wurden Vereinbarungen über ein Übergangsprogramm getroffen. Damit soll die Branche (kurz- und langfristig) wieder finanziell gesund werden, so dass sie wieder auf eigenen Beinen stehen kann und die gewohnte Aufgabenteilung wiederhergestellt ist. 

Gemeinsam wurden die Bausteine ​​für die Umstellung erarbeitet und am 9. April 2021 sowie am 25. Juni 2021 zwischen allen Verkehrsbetrieben, Kommunen (DOs) und dem Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft (IenW) Vereinbarungen über die notwendige Umstellung getroffen des öffentlichen Verkehrs.

Berichterstattung

Im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft, Ecorys de Zweiter Überwachungsbericht Übergang OV aufgezogen. Aufgrund seiner Systemverantwortung will das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft die Auswirkungen von COVID-19 auf den öffentlichen Verkehr und die (Übergangs-)Maßnahmen zur Begrenzung dieser Auswirkungen überwachen. Auf diese Weise möchte das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft einen Einblick in die Entwicklungen im öffentlichen Verkehr auf aggregierter Ebene pro Zuschussgeber geben, die NOVB und das Parlament darüber informieren und anschließend eine Grundlage für die Politikentwicklung schaffen. 

Zum Thema passende Artikel:
AppStores
Pitane-Software
Drucken Freundlich, PDF & Email