Der Zugverkehr zwischen Amsterdam und Haarlem wurde am Samstagnachmittag kurzzeitig eingestellt

Zehntausende Fans werden an diesem Wochenende zum Grand Prix in die Küstenstadt reisen. Ein gut organisierter Personenfluss zwischen Bahnhof und Rennstrecke ist die Folge. Trotz des Andrangs wurde der Zugverkehr zwischen Amsterdam und Haarlem am Samstagnachmittag kurzzeitig unterbrochen, weil ein Bus in Haarlem auf ein Eisenbahnviadukt fuhr. Die Strecke Amsterdam-Haarlem bildet eine wichtige Zugstrecke nach Zandvoort.

fünf Minuten

NS wird das ganze Wochenende über zwölf Züge pro Stunde einsetzen, um Fans von Haarlem und Amsterdam nach Zandvoort und umgekehrt zu transportieren. Das bedeutet alle fünf Minuten ein Zug. Ziel ist es, 10.000 Passagiere pro Stunde zur Formel 1 bringen zu können. In Zandvoort aan Zee angekommen, gehen Tausende von Besuchern über den Boulevard des Dorfes und entlang der markierten Wege zum Eingang der Rennstrecke.

verkeer

Bereits im Vorfeld wurden umfangreiche Verkehrsmaßnahmen ergriffen. Damit soll eine extreme Verkehrsbelästigung in den Seebädern und Umgebung verhindert werden. Die wichtigste Maßnahme ist, dass beide Zufahrtsstraßen nach Zandvoort und Bloemendaal aan Zee tagelang für den motorisierten Verkehr gesperrt werden. Besucher können das Seebad in dieser Zeit nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß erreichen.

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Abgesehen von dem Rauchbomben-Vorfall war die Stimmung am Samstag in Zandvoort hervorragend.

Rauchbombe

Trotz Feuerwerksverbot wurde das Qualifying in Zandvoort durch eine orangefarbene Rauchbombe gestoppt. Die Polizei schickte den Mann nach Hause, der am Samstagabend einen Rauchtopf auf die Strecke geworfen hatte. Er bleibt ein Verdächtiger, sein Fall wird später verhandelt. 

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Alexander Albon von Williams war zu diesem Zeitpunkt der einzige, der auf der Strecke fuhr, aber der Rauch störte ihn nicht. Aufgrund der dummen Aktion beschloss die Rennleitung, die Session für eine Weile zu unterbrechen, um den orangefarbenen Topf rauchen zu lassen. Abgesehen von dem Rauchbomben-Vorfall war die Stimmung in Zandvoort am Samstag ausgezeichnet, vor allem nachdem der Publikumsliebling die Pole-Position erobert hatte.

Sportdirektor Jan Lammers rief die Fans in einer Videobotschaft dazu auf, die Fackeln am Sonntag zu Hause zu lassen.
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