TUI-CEO und ANVR-Vorsitzender Arjan Kers sagt, dass die Regierung das Chaos auf Schiphol bewusst nicht löst.

In den kommenden Monaten wird die Kapazität auf Schiphol um 22 % reduziert. Tausende Flüge werden gestrichen, was laut KLM einen Schaden von mehr als 100 Millionen Euro erleiden wird. Die niederländische Niederlassung von Air France-KLM prognostiziert, dass die neu angekündigten Beschränkungen auf Schiphol, eine Reduzierung von nicht weniger als 22 %, die gesamte Wintersaison und den Zeitraum bis März andauern werden.

Zuvor hatte der Flughafenbetreiber die maximale Anzahl lokal abfliegender Passagiere bis mindestens zum 9.250. Oktober um durchschnittlich 18 Passagiere oder 31 Prozent pro Tag reduziert. KLM hat zuvor darauf hingewiesen, dass die Begrenzung der Passagierzahl keine langfristige Maßnahme sein kann, aber laut Marjan Rintel, Chief Executive Officer der Fluggesellschaft, scheint es jetzt so zu sein. Die neuen Winterbeschränkungen auf Schiphol bieten keine Perspektive.

Verschwörungstheorien

Die Gemeinheit geht weiter. Laut Frank Oostdam von ANVR gibt es sehr wenig Trost und wir bekommen dafür Gewissheit. Wenn Sie einen Sitzplatz bekommen, können Sie garantiert reisen.  Reisende auf Schiphol befinden sich noch monatelang in der Flaute. TUI-CEO und ANVR-Vorsitzender Arjan Kers sagt, die Regierung sei es Schiphol absichtlich nicht gelöst. „Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber anders kann ich es mir nicht erklären. Das Elend weiter Schiphol hängt mit der schrumpfenden Agenda der Regierung zusammen", sagt Kers im Gespräch mit The Telegraph.

BVNL sichert Kers zieht ein Fazit und hat nichts Gutes über die neue Kapazitätsreduzierung für die Wintermonate zu sagen. „Wir stehen international für Joker und er trifft unsere Wirtschaft mitten ins Herz. Letztendlich werden viele Arbeitsplätze verloren gehen, wenn es in Zukunft zu einer Kontraktion kommt“, sagte der Abgeordnete Wybren van Haga. Auch die Reisebranche muss nachhaltiger werden. Weniger Flugreisen, mehr Alternativen. Dennoch ist die Situation auf Schiphol nicht sofort mit Nachhaltigkeit vereinbar. Fluggesellschaften wie TUI ziehen jetzt massenhaft zu lokalen Flughäfen wie dem Flughafen Eindhoven. Der bei Flugmördern beliebte Zug ist viel zu langsam, zu teuer und zu oft umgestiegen. 

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Politiker

Der neumodische Vorsitzende des Reisedachverbandes ANVR wechselte llangsam aber sicher nach Den Haag schauen, wo der Aktionär ist. Er verbindet nun die Punkte und zieht eine feste Schlussfolgerung. Aus der Politik u gespieltes Spiel, er denkt. Der Flughafen macht Gewinn, aber offenbar soll die Kürzung nicht vorgenommen werden, um das Chaos zu bekämpfen. Die Schiphol-Spitze steckt fest. Schiphol sagt in einer Antwort, dass dies nicht der Fall sei. Nach Angaben der Spitze ist die Kontraktion unabhängig von den aktuellen Problemen mit dem eigenen Betrieb, die das Management in Ordnung zu bringen versucht.

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