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In dieser Publikation blickt das Wissensinstitut auf die Entwicklungen der Mobilität zwischen 2010 und 2021 zurück.

Die Gesamtstrecke, die die Niederländer mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, Flugzeug, Fahrrad oder zu Fuß zurücklegten, war 2021 etwas höher als 2020. Auch die im Güterverkehr zurückgelegte Strecke nahm leicht zu. Das geht aus den Mobilitätskennzahlen 2022 des Wissensinstituts für Mobilitätspolitik (KiM) hervor. In dieser Publikation blickt das Wissensinstitut auf die Entwicklungen der Mobilität zwischen 2010 und 2021 zurück. KiM skizziert zudem anhand von 3 Szenarien ein kurz- und mittelfristiges Bild.

Entwicklungen bis einschließlich 2021

Im Jahr 2021 war die Personenmobilität noch deutlich von der COVID-Pandemie betroffen. Die von den Menschen zurückgelegte Distanz war zwar etwas höher als 2020, lag aber laut den Mobilitätskennzahlen immer noch deutlich unter dem Niveau von 2019. Auch der Güterverkehr hat 2021 leicht zugenommen. Trotz COVID-Pandemie wurde die Transportleistung (in Tonnenkilometern) im Jahr 2021 trotz COVID-Pandemie sogar leicht über der von 2019 liegen. Durch mehr Personen- und Güterverkehr waren das Verkehrsaufkommen und die Reisezeitverluste auf Hauptstraßen 2021 (ebenfalls) etwas höher als 2020, aber kleiner als 2019. Die Verspätung pro Bahnfahrt nimmt ab.

Trotz des leichten Anstiegs der Straßenmobilität war die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2021 etwas niedriger als im Jahr 2020. Seit 2018 ist ein Rückgang zu erkennen. Auch die Emissionen von Stickoxiden (NOx) und Feinstaub aus der Verbrennung (PM10) des Straßenverkehrs zeigen seit einiger Zeit einen rückläufigen Trend. Auch die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs sind in den letzten Jahren gesunken. Die Emission von Feinstaub durch Reifenabrieb (PM10-Abrieb) hält mit dem Aufkommen des Straßenverkehrs Schritt.

Kurz- und mittelfristige Szenarien

Aufgrund der großen Unsicherheit skizziert KiM 2027 Szenarien für die kurz- und mittelfristige Entwicklung (bis einschließlich 3). Diese unterscheiden sich in ökologischen Unsicherheiten (wirtschaftliche und demografische Entwicklungen), temporären und strukturellen Corona-Effekten und (potenziellen) Versorgungsengpässen, wie z. Annahmen, die zu einem geringeren Mobilitätswachstum führen, sind im Weniger-Szenario und die Annahmen, die zu einem höheren Mobilitätswachstum führen, im Mehr-Szenario zusammengefasst. Das Basisszenario liegt im Großen und Ganzen in der Mitte. 

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Die Gesamtstrecke, die die Niederländer mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, Flugzeug, Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt haben, war 2021 etwas höher als 2020.

Straßen- und Radverkehr der Zukunft

Für den Straßenverkehr auf Hauptstraßen schätzt KiM ein Wachstum der zurückgelegten Strecke im Jahr 2027 von 14 % (Basis-Szenario), 20 % (Mehr-Szenario) und 7 % (Weniger-Szenario) im Vergleich zu 2019. Inwieweit dies zu mehr Verkehr führt Marmelade, beschreibt der KiM qualitativ. Durch eine bessere Verteilung des Verkehrs auf die Stunden des Tages und die Wochentage durch mehr Homeoffice können Staus an manchen Tagen weniger stark sein als zuvor. Auch die mit dem Fahrrad zurückgelegte Strecke zeigt in allen Szenarien ein Wachstum und wird 2027 im Vergleich zu 2019 um 9 % (Basis-Szenario), 12 % (Mehr-Szenario) und 8 % (Weniger-Szenario) wachsen. 

Öffentlicher Nahverkehr der Zukunft

Laut KiM wird der Zugverkehr im Basisszenario im Jahr 2026 das Niveau von 2019 überschreiten. Im Mehr-Szenario ist dies im Jahr 2024. Im Basisszenario wird der Bus-, Straßenbahn- und U-Bahn-Verkehr (btm) im Jahr 2024 und im Mehr-Szenario im Jahr 2019 wieder das Niveau von 2023 überschreiten 2027 liegen noch unter dem Niveau von 2019.

Luft- und Güterverkehr der Zukunft

KiM beschränkt sich auf 1 Szenario für die Zahl der Fluggäste und die Güterverkehrsleistung. Für 2027 schätzt KiM ein Wachstum von 7 % bei der Zahl der Fluggäste im Vergleich zu 2019. Diese Schätzung basiert auf der angenommenen Richtlinie aus dem Klima- und Energieausblick 2022 (KEV2022) der niederländischen Umweltprüfungsbehörde (PBL). Es Kim hat eine Kapazitätsbeschränkung von 440.000 Flügen auf Schiphol, eine Erhöhung der Luftverkehrssteuer, die Inbetriebnahme des Flughafens Lelystad und beispielsweise eine Erhöhung der Beimischungspflicht für nachhaltige Kraftstoffe noch nicht berücksichtigt. Für die Güterverkehrsleistung wird für 2027 ein Wachstum von 8 % gegenüber 2019 erwartet.

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