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FNV: Arbeitgeber lehnen einen guten CAO ab. Streiks gehen weiter!

Die Arbeitgeber gaben den Gewerkschaften bis Dienstag, den 29. November, Mittag, um zu antworten. KNV ging davon aus, dass die Gewerkschaften ihren Anhängern das endgültige Angebot unterbreiten würden. Doch so lange braucht die Gewerkschaft FNV nicht, um das finale Angebot abzulehnen.

Aus Sicht der FNV sind die Tarifverhandlungen über einen neuen Tarifvertrag für Pflegeverkehr und Taxi, die nach einem bundesweiten Streik am Freitag am vergangenen Montag wieder aufgenommen wurden, gescheitert. Mitglieder der FNV im Sektor haben daraufhin beschlossen, den Streik fortzusetzen. Am Mittwoch, 30. November, wird es einen 24-stündigen Streik geben.

Meindert Gorter, Direktor FNV Zorgtransport und Taxi: „In diesem Sektor mit vielen schutzbedürftigen Fahrgästen entscheiden wir uns dafür, den Streik rechtzeitig anzukündigen. Dann hat jeder genug Zeit, sich darauf vorzubereiten. Die Fahrer ziehen es vor, nicht zu streiken, die Tatsache, dass sie es tun, sagt etwas über die Notwendigkeit aus.“

Jedenfalls wird am Mittwoch bei den drei größten Taxiunternehmen Connexxion, Munckhof und Noot gestreikt, diverse andere Unternehmen aus dem ganzen Land werden sich ihnen anschließen. Gorter: 'Wir hoffen, dass die Arbeitgeber die Gelegenheit nutzen, bis Mittwoch eine Verbesserung bei der Fortzahlung im Krankheitsfall und eine bessere Kontrolle der Lohnabrechnung vorzulegen.'

Tatsächlich wurde das neue Angebot nur noch schlimmer. Dabei sind die Anforderungen an die Fahrer ganz normal.

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Taxipapier

Die Arbeitgeber hatten die Gewerkschaften am Freitag eingeladen, erneut über den neuen Tarifvertrag zu beraten. „Wir sind voller Hoffnung in die Sache gegangen. Der gestrige Tag war jedoch sehr enttäuschend. Tatsächlich wurde das neue Angebot nur noch schlimmer. Dabei sind die Anforderungen an die Fahrer ganz normal. Sie wollen einen Lohn, mit dem sie Lebensmittel und Rechnungen bezahlen können, kontrollierbare Zeitpläne und Arbeitszeiten, und sie wollen 100 % bezahlt werden, wenn sie krank sind, und keine Wartezeiten mehr“, sagt Gorter.

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Laut FNV bieten Arbeitgeber in einigen Punkten kleine Verbesserungen an. Aber in anderen Punkten bringen sie sogar Verschlechterungen mit sich. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht dessen, was derzeit auf dem Tisch liegt. FNV gibt an, dass sie nicht umsonst sechs Monate lang verhandelt und einen Tag unterbrochen haben. Was hier ist, ist absolut nicht genug. Jetzt ist es an der Zeit, voranzuschreiten und den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen.

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