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Die Lösung ist einfach: Fahrräder tagsüber und Fahrzeuge nachts. Durch die flexible Nutzung von Parkplätzen können Institutionen und deren Besucher besser bedient werden, während Anwohner auch außerhalb dieser Stoßzeiten von den Parkmöglichkeiten profitieren können.

Um Parkprobleme anzugehen, startet die Stadt Gent ein Pilotprojekt für flexibles Parken an vier Standorten, an denen der Parkdruck erheblich ist: einer Kindertagesstätte, einer Moschee und zwei Schulen. Der Stadtrat wird das Projekt sechs Monate lang genau prüfen. Bei Erfolg könnte das System auch an anderen stark frequentierten Standorten eingesetzt werden.

In der Kindertagesstätte De Palmboom in der Balsamierenstraat wurde ein neuer 12 Meter langer Parkplatz gebaut. Fahrräder können hier von Montag bis Freitag von 7.30:18 bis 18:7.30 Uhr abgestellt werden, Autos können den Platz zwischen 6:11 und 17:XNUMX Uhr sowie am Wochenende nutzen. Die Kazemattenstraat erhielt außerdem einen flexiblen Parkplatz mit einer Länge von XNUMX Metern. Freitags zwischen XNUMX und XNUMX Uhr ist dieser Ort ausschließlich für Besucher der Eyüp-Sultan-Cami-Moschee zum Abstellen ihrer Fahrräder vorgesehen. Zu allen anderen Zeiten steht der Abschnitt für Autos zur Verfügung.

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In einem sechsmonatigen Pilotprojekt setzt sich die Stadt für eine dynamische Nutzung von Parkplätzen an Schulen, einer Kindertagesstätte und einer Moschee ein, unterstützt durch ein neues Verkehrsschild.

Die Montessori-Schule Klimop in der Theresianenstraat und die Grundschule De Muze in der Gravin Johannastraat haben ihre bestehenden Fahrradabstellplätze in flexible Zonen umgewandelt. Von Montag bis Freitag sind diese Plätze zwischen 7.30:18 und XNUMX:XNUMX Uhr für Radfahrer reserviert. Außerhalb dieser Zeiten, an Wochenenden und in den Schulferien, können Autos diesen Parkplatz nutzen.

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Das Pilotprojekt führt auch ein neues Verkehrszeichen ein, das seit Oktober letzten Jahres Teil der belgischen Straßenverkehrsordnung ist. Dieses Schild informiert Verkehrsteilnehmer darüber, wer zu welcher Zeit parken darf. Verstöße können zur Verbalisierung führen. Filip Watteeuw, Stadtrat für Mobilität in Gent, sieht das neue Schild als Chance, den Bedürfnissen der Nachbarschaft besser gerecht zu werden, insbesondere in der Nähe von Schulen, wo tagsüber die Nachfrage nach Fahrradabstellplätzen steigt. Bundesmobilitätsminister Georges Gilkinet lobt Gent für die praktische Umsetzung des neuen Verkehrszeichens und ist damit beschäftigt, die Straßenverkehrsordnung für ein besseres Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern anzupassen.

Pilotprojekt

Sollte sich dieses Pilotprojekt als erfolgreich erweisen, könnte dieses Modell auch für andere Städte interessant sein, die mit dem begrenzten Platzangebot und dem wachsenden Druck auf Fahrrad- und Autoabstellmöglichkeiten zu kämpfen haben. Flexibles Parken in Gent ist somit ein wertvolles Beispiel dafür, wie eine Stadt auf die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Bewohner reagieren kann, ohne die Verkehrsmittel zu benachteiligen.

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