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Der öffentliche Verkehr spielt eine entscheidende Rolle bei der Erreichbarkeit des gesamten Landes, weshalb sich die Regierung für eine finanzielle Unterstützung entschieden hat.

Gute Nachrichten für Reisende in den Niederlanden: Die Preise für Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr werden im nächsten Jahr nicht steigen. Das scheidende Kabinett hat beschlossen, 420 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, um diesen Wunsch des Repräsentantenhauses zu erfüllen. Staatssekretärin für Infrastruktur, Vivianne Heijnen, gab dies in einem Brief an das Parlament bekannt, in dem sie erklärte, dass das Kabinett zwei entsprechende Anträge umsetzen werde. Diese Entscheidung ist für viele Reisende eine Erleichterung und soll verhindern, dass die Preise für Bahn- und Bustickets im nächsten Jahr deutlich steigen.

Ab dem nächsten Jahr erhält der Regionalverkehr strukturell 300 Millionen Euro. Darüber hinaus werden 120 Millionen Euro an die Niederländische Eisenbahn (NS) bereitgestellt, damit die Preise für Bahntickets im Jahr 2024 nicht steigen. Heijnen betonte die Bedeutung des öffentlichen Verkehrs in den Niederlanden, insbesondere auf regionaler Ebene. Sie räumte ein, dass der Transportsektor vor mehreren Herausforderungen stehe, etwa der Inflation und steigenden Kosten für Energie, Materialien und Personal. 

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Obwohl die Niederländische Eisenbahn (NS) mit der Entscheidung zufrieden ist, äußern sie Bedenken hinsichtlich der Ungewissheit, ob die Erhöhung des Bahnfahrpreises dauerhaft gestrichen werden kann oder ob es sich tatsächlich nur um eine Verschiebung um ein Jahr handelt.

Ab dem nächsten Jahr erhält der öffentliche Nahverkehr strukturell 300 Millionen Euro. Darüber hinaus werden 120 Millionen Euro an die Niederländische Eisenbahn (NS) bereitgestellt, um sicherzustellen, dass die Preise für Bahntickets im Jahr 2024 nicht erhöht werden. Es ist wichtig zu beachten, dass es sich bei diesem Betrag um einen Nebenbetrag und nicht um eine strukturelle Erhöhung der Finanzierung handelt.

Obwohl die Regierung ihre Absicht bekundet hat, die Anträge umzusetzen, müssen noch praktische Entscheidungen über die Verteilung der zusätzlichen Gelder auf die verschiedenen Transportunternehmen in der Region getroffen werden. Das zusätzliche Geld wird in den Kreisfonds eingezahlt, die genauen Einzelheiten müssen jedoch noch festgelegt werden.

Die Nachricht aus dem Kabinett wurde von verschiedenen Parteien im ÖPNV mit Begeisterung aufgenommen. Beispielsweise hat die Metropolregion Rotterdam Den Haag bereits angekündigt, dass die Tarife für den öffentlichen Nahverkehr in ihrem Gebiet dank dieser finanziellen Unterstützung im nächsten Jahr nicht erhöht werden.

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Heijnen betonte die Bedeutung des (regionalen) öffentlichen Nahverkehrs für die Erreichbarkeit der Niederlande. Sie erkannte die Herausforderungen an, mit denen der Transportsektor konfrontiert ist, wie etwa die Inflation und steigende Kosten für Energie, Material und Personal.

Ohne die zusätzlichen Mittel wären die Fahrpreise für öffentliche Verkehrsmittel im nächsten Jahr um bis zu 11,72 Prozent gestiegen, so die Metropolregion Rotterdam Den Haag, die rund 2,4 Millionen Einwohner versorgt. Pendler André de Vries ist mit der Entscheidung zufrieden und fügt hinzu: „Das sind gute Nachrichten für Reisende, aber sie müssen sicherstellen, dass es sich nicht um eine vorübergehende Lösung handelt.“ Um die Bezahlbarkeit des ÖPNV langfristig zu gewährleisten, sind bauliche Maßnahmen erforderlich.“

Obwohl die NS mit der Entscheidung des Kabinetts zufrieden sind, betonen sie, dass noch nicht klar sei, ob die Bahnpreiserhöhung endgültig abgewendet oder nur um ein Jahr verschoben wurde. Die NS möchte verhindern, dass Reisende im Jahr 2025 mit einer doppelten Fahrpreiserhöhung konfrontiert werden, da dies nicht im Interesse der Reisenden wäre. Sie hoffen auf weitere Klarheit in diesem Punkt.

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