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Alle Maßnahmen zielen darauf ab, das Risiko schwerwiegender Zwischenfälle zu verringern, die die Sicherheit von Passagieren, Besatzung und Schiffen gefährden könnten.

Die zunehmende Beliebtheit von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen bringt neue Herausforderungen in der Schifffahrtsbranche mit sich. Das Ministerium für Schifffahrt und Inselpolitik hat den Bedarf an sicheren und bequemen Transportmöglichkeiten für diese Fahrzeuge erkannt und Leitlinien für Fährunternehmen herausgegeben.

Ziel dieser Leitlinien ist es, mögliche Risiken beim Transport von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen per Schiff zu verhindern und zu begrenzen. Sie basieren auf Studien der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) und berücksichtigen bisherige internationale Erfahrungen auf diesem Gebiet.

Nach dem richtlijnen Reine Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge mit Akkumulatoren (Batterien) sowie Fahrzeuge, die Flüssig- und Druckgaskraftstoffe verwenden, müssen bestimmte Bedingungen für einen sicheren Transport erfüllen. In den Richtlinien wird betont, dass die Temperatur der Batterien von reinen Elektro- oder Plug-in-Hybridfahrzeugen überwacht werden sollte, während der Ladezustand 40 % der Gesamtkapazität nicht überschreiten sollte. Bei Fahrzeugen, die flüssige oder komprimierte Gaskraftstoffe verwenden, dürfen die Tanks nicht mehr als 50 % ihres Gesamtinhalts enthalten.

Darüber hinaus müssen Fahrgastfahrer das Schiffspersonal im Falle eines Alarms aus ihrem Fahrzeug unverzüglich informieren. Fahrzeuge mit einer Störung im Kraftstoffsystem, den Tanks oder den Batterien dürfen nicht auf das Schiff verladen werden, es sei denn, diese Störungen wurden behoben. Die Verantwortung dafür, dass das Fahrzeug keine Fehlfunktionen oder Schäden am Kraftstoffsystem, an den Tanks oder an den Batterien aufweist, liegt allein bei den Eigentümern der Fahrzeuge, während die Fährgesellschaft dies auf jede von ihnen gewünschte Weise sicherstellen kann.

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Darüber hinaus ist das Laden von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen auf dem Schiff strengstens untersagt. Es muss sichergestellt werden, dass diese Fahrzeuge während des Transports nicht an eine Stromquelle angeschlossen sind.

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Anek-Linien
Foto: © Pitane Blue - Anek Lines

Das Ministerium für Schifffahrt und Inselpolitik und die Küstenwache betrachten die Sicherheit des Lebens auf See als ihre oberste Priorität. Die Richtlinien für den sicheren Transport von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen (AFVs) dienen diesem Zweck, ohne den freien Verkehr umweltfreundlicher Fahrzeuge auf unseren Inseln zu behindern. Wir bitten die Betreiber von AFVs, die Richtlinien zu befolgen und ihr Verständnis zu zeigen, damit wir alle eine sichere Reise auf unseren Meeren genießen können.

Das Problem des sicheren Transports von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen per Schiff ist ein Thema, das die internationale Schifffahrtsgemeinschaft in jüngster Zeit beschäftigt. Erfahrungen aus anderen Ländern haben gezeigt, dass die Einhaltung strenger Regeln und eine kontinuierliche Schulung des Schiffspersonals notwendig sind, um Unfälle zu verhindern.

Der Bedarf an neuen Richtlinien ergibt sich auch aus der zunehmenden Zahl von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen auf griechischen Straßen. Die Europäische Union hat sich ehrgeizige Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen und zur Förderung des Einsatzes sauberer Fahrzeuge gesetzt. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass diese Fahrzeuge sicher per Schiff transportiert werden können.

Die Zusammenarbeit zwischen Fährunternehmen, Verwaltung und dem Ministerium für Schifffahrt und Inselpolitik ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung der neuen Richtlinien. Mit den richtigen Informationen und der Anwendung der vorgeschlagenen Maßnahmen kann der Transport von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen per Schiff sicher und effektiv durchgeführt werden und trägt so zu nachhaltiger Mobilität und Umweltschutz bei.

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