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  • ILT prüft Autohändler auf Energielabel

    Im Jahr 2022 wird das Human Environment and Transport Inspectorate (ILT) prüfen, ob Autohändler neuen Personenkraftwagen ein gültiges Energielabel zuweisen. Das Energielabel gibt Aufschluss über den Kraftstoffverbrauch, die Sparklasse und den CO2-Ausstoß. Verbraucher können diese Aspekte bei der Wahl eines neuen Autos berücksichtigen.

    Mehr als 40 % sind der Verpflichtung im Jahr 2021 nicht nachgekommen

    Im Jahr 2021 führte das ILT nationale Inspektionen bei 285 Autohändlern durch. Damals hatten 42 % der kontrollierten Autohändler kein oder ein falsches Energielabel. Die Mängel waren vielfältig: Es gab kein Energielabel, ein falsches Etikett, ein Etikett mit den falschen Farben oder ein Übersichtsposter fehlte. Die betroffenen Autohändler erhielten eine schriftliche Abmahnung der Inspektion. 2022 prüft das ILT wieder Autohändler.

    Energieeffizient

    Das Energielabel zeigt unter anderem, wie viel Kraftstoff ein Neuwagen im Vergleich zu anderen Autos derselben Klasse verbraucht. Ziel des Labels ist es, die Nutzung energieeffizienter Autos zu fördern.

    Gültiges Energielabel

    Das Energielabel muss mit dem Fahrzeug verknüpft sein. Außerdem muss das Etikett in vorgeschriebenen Farben gedruckt werden. Außerdem muss im Schauraum bei den angebotenen Fahrzeugen ein Plakat mit einer Übersicht aller Fahrzeuge der jeweiligen Marke und den dazugehörigen Energielabels angebracht werden.

    Marktaufsicht

    De ILT ist unter anderem Marktaufsichtsbehörde für die Richtlinie 1999/94/EG und die Verordnung über die Kennzeichnung des Energieverbrauchs von Personenkraftwagen. Diese besagt, dass beim Verkauf neuer Personenkraftwagen (noch nicht an Verbraucher verkauft) ein Energielabel vorhanden sein muss. Dies gilt auch für importierte Fahrzeuge, die noch nicht an einen Verbraucher verkauft wurden. Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung sind nicht abgedeckt, wie z. B. Feuerwehr- und gepanzerte Fahrzeuge, zwei- oder dreirädrige Fahrzeuge und Gebrauchtwagen. Eine Ausnahme bilden laut ILT auch vollelektrische Fahrzeuge und Nutzfahrzeuge.

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    Das Energielabel gibt Aufschluss über den Kraftstoffverbrauch, die Sparklasse und den CO2-Ausstoß.

Gewerkschaft

  • Sektorprotokolle für sichere Gesundheitsversorgung und Taxitransport

    Seit der Corona-Pandemie werden Maßnahmen gegen das Coronavirus im Kranken- und Studentenverkehr sowie im Taxiverkehr für Verbraucher und Unternehmen ergriffen. Um dies sicher zu ermöglichen, hat der Handelsverband Royal Dutch Transport (KNV) zusammen mit FNV und CNV Protokolle erstellt. Seit dem 5. November wurden die Sektorprotokolle für Taxiverkehr, Betreuung und Schülerbeförderung angepasst. Die Parteien nahmen unter anderem die Beratung des RIVM, des niederländischen Behindertenverbands (VGN) und von Kundenorganisationen in Anspruch.

    Arbeitsgruppen

    In der Arbeitsgruppe Protokolle (Transporteure und Gewerkschaften) haben wir uns auf folgende Anpassungen der Transportprotokolle geeinigt. Diese Änderungen gelten ab dem 1. Januar 2022 oder so viel früher, wie dies in der Umsetzung möglich ist. Mitte Januar 2022 wird die Arbeitsgruppe den Inhalt der Protokolle als Reaktion auf mögliche Anpassungen der Maßnahmen durch das Kabinett am 14. Januar 2022 überdenken.

    maßgeschneiderter Transport im Gesundheitswesen

    Die wichtigsten Änderungen ergeben sich aus dem zusätzlichen RIVM-Hinweis vom 15. Dezember zur Wiedereinführung der Auslastung auf 2/3. Diese Maßnahme war uns bereits in den Protokollen vom Juni 2021 bekannt. Die Branche hat daher von den damals in den Protokollen enthaltenen Texten Gebrauch gemacht. Darüber hinaus gibt es einige kleinere Änderungen, die sie "aufgespart" hatten und die jetzt enthalten sind. Diese betreffen die Rotzblasenpolitik im Kontext der Schülerbeförderung.

    Betreuung und Schülertransport

    Für Pflegetransporte gilt eine Belegungsquote von 2/3 für Gruppentransporte für Senioren und Menschen mit geistiger Behinderung gemäß der zusätzlichen RIVM-Hinweise. Diese Regelung über eine 2/3-Belegung gilt nicht für Situationen, in denen Fahrgäste aus derselben Wohnumgebung (Familie, Wohngruppe) stammen. Bei der Auslastung der Schülerbeförderung ändert sich nichts. Auch 4-12-Jährige mit Erkältungsbeschwerden können noch an einem negativen Selbsttest teilnehmen (nach Kabinettsbeschluss vom 3. Dezember).

    Weitere Informationen (Quelle FNV):

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