Willemsen-De Koning aus Arnheim wäre der beste Anbieter, aber es lief anders. Es ist durchaus üblich, dass das Ergebnis einer Ausschreibung für den Schülertransport vor Gericht gebracht wird. Seit dem 1. April 2013 gibt es sogar eine unabhängige und unparteiische Kommission der Beschaffungsexperten, bei dem eine Beschwerde über eine Ausschreibung eingereicht werden kann. Es kann dann einen unverbindlichen Rat erstellen. Der Ausschuss ist bestrebt, durch eine schnelle, sorgfältige und niedrigschwellige Bearbeitung von Beschwerden zu Lösungen beizutragen, so dass Beschwerden nicht mehr bei Gericht eingereicht werden müssen. Dies bedeutet nicht, dass der Ausschuss die Möglichkeit der Anrufung des vorläufigen Rechtsschutzrichters blockiert.

den Hof machen

Das Unternehmen Willemsen-De Koning ist der Ansicht, dass die Gemeinde Valkenswaard es zu Unrecht von der Bereitstellung des Schülertransports in dieser Gemeinde ausgeschlossen hat. In einem Eilverfahren am vergangenen Freitag vor dem Gericht in Den Bosch forderte das Taxiunternehmen deshalb die Aufhebung der Entscheidung. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass der Betrag, für den Willemsen-De Koning den Transport durchführen wollte, das auf maximal 580.000 Euro veranschlagte Valkenswaard-Budget bei weitem überstieg. Valkenswaard beschloss daher, das Arnheimer Taxiunternehmen von der Ausschreibung auszuschließen und den Auftrag an einen Konkurrenten, Noot Personenvervoer, zu vergeben.

Der Sachverständigenausschuss für Beschaffung prüft, ob er eine vermittelnde Rolle spielen kann oder gibt den Parteien unverbindliche Ratschläge, wie die Regeln im Einzelfall anzuwenden sind.

inakzeptabler Überschuss

Um den Transport von etwa 115 Valkenswaard-Schülern zu Schulen in der Region für die kommenden Jahre zu arrangieren, folgte Valkenswaard wie üblich auch einem Ausschreibungsverfahren für diesen Job. Zunächst schien Willemsen-De Koning mit Sitz in Arnheim der beste Anbieter zu sein. Laut der Berichterstattung der Anwalt der Gemeinde, Mathijs Mutsaers, bestritt den Vortrag im AD und Eindhovens Dagblad. Der Anwalt der Gemeinde, Mathijs Mutsaers, bestritt diese Lesart. 

"Die Gemeinde hat nichts unternommen, was gegen die Ausschreibungsregeln verstößt. Der Betrag, für den Willemsen-De Koning gezeichnet hat, lag weit über dem verfügbaren Budget. Die vom Unternehmen berechneten Sätze würden zu einer inakzeptablen Überschreitung dieses Budgets führen ist nicht erwünscht. "

erneut ausschreiben

Im Jahr 2019 musste die Gemeinde Weert aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung über die Ausschreibung für den Transport von Grundschülern zu und von Turnunterkünften eine Ausschreibung für den Schülertransport in Horn einreichen. Taxi Horn, der Verlierer der Ausschreibung, argumentierte, dass die Gemeinden nicht vermitteln dürften, sondern davon ausgegangen werden müsste, dass alle Gemeinden den Schülerverkehr in ihren Gemeinden getrennt beurteilen würden.

Boost

Allerdings gab es letzte Woche auch einen großen Schub für das Arnheimer Unternehmen Willemsen-De Koning. Zu ihrer großen Überraschung darf das Taxi- und Busunternehmen TCR aus Raalte in den nächsten vier Jahren keine Schüler aus der eigenen Gemeinde befördern. Konkurrent Willemsen de Koning aus Arnheim hat die europäische Ausschreibung gewonnen.

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