Das chinesische Taxiunternehmen Didi fährt von der New Yorker Börse ab. Laut Financieel Dagblad kündigte das Unternehmen am Freitag auf seinem Social-Media-Konto an, dass "nach sorgfältiger Untersuchung sofort mit der Delisting und der Planung eines Börsengangs in Hongkong begonnen wird". In einer später veröffentlichten Erklärung sagte Didi, der Vorstand habe den Umzug genehmigt und werde "zu einem geeigneten Zeitpunkt in der Zukunft eine Aktionärsversammlung abhalten, um über die Angelegenheit abzustimmen". "Das Unternehmen wird sicherstellen, dass in den USA gehandelte Aktien nach Wahl der Aktionäre in Aktien des Unternehmens an einer anderen international anerkannten Börse umgewandelt werden können."

Didi, das 90 % des Taximarktes in China kontrolliert, ist erst seit diesem Sommer an der Wall Street. Letzte Woche war durchgesickert, dass die chinesische Cyberspace-Regulierungsbehörde (CAC) Didi gebeten hätte, einen Plan zum Ausstieg aus der Börse zu entwickeln. Die Aufsichtsbehörde befürchtet, dass sensible Daten in ausländische Hände geraten könnten, und hatte das Technologieunternehmen deshalb gebeten, seinen Börsengang bis zu einer Sicherheitsüberprüfung zu verschieben.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters soll Didi den Relaunch seiner Apps bis Ende des Jahres vorbereiten, da die Ermittlungen zur Cybersicherheit in Peking bis dahin abgeschlossen sein sollen. Die Aktie von Didi lag am Freitag bei 7,8 US-Dollar, fast die Hälfte des Preises, zu dem das Unternehmen startete. Die Aktien des Didi-Investors SoftBank Group Corp. fielen nach den Nachrichten um mehr als 2%. SoftBank besitzt 21,5 % der Didi-Aktien, gefolgt von Uber mit 12,8 %.

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Didi Chuxing
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