Kinder dürfen auch in einem Wohngebiet auf der Straße spielen.

Ab Freitag, dem 5. August, verwandelt sich das Stadtzentrum von Hasselt in ein großes Wohngebiet. Wer schon einmal gesagt hat, dass es in Limburg etwas langsamer geht, hat in Sachen Mobilität recht. Auch Radfahrer dürfen in der Innenstadt nicht schneller als 20 km radeln. pro Stunde. Wie die Polizei das durchsetzen soll, bleibt abzuwarten, aber es wird gesagt, dass die Vollstrecker dies mit Fahrradstreifen und Blitzern tun werden.

Die Bußgelder sind nicht gering. Der Führerschein wird entzogen, wenn der Täter mit mehr als 57 km/h geblitzt wird. Die Polizei gibt an, die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h für den gesamten motorisierten Verkehr, einschließlich Fahrräder und E-Treppe, durchzusetzen. Die Schwierigkeit besteht darin, dass Fahrräder und Roller keine Nummernschilder haben. Eine Meldung des Vorfalls ist daher nur durch eine Vor-Ort-Ermittlung möglich.

Wohngebiet

Der schwächste Verkehrsteilnehmer im Hasselter Wohnhof, vielleicht der größte in Flandern, ist der Fußgänger. Diese sind bestens geschützt und können ab heute die volle Breite der Straße nutzen. In einem Wohngebiet dürfen auch Kinder auf der Straße spielen und alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen ihre Geschwindigkeit an Fußgänger und spielende Kinder anpassen.

„Eine Stadt mag barrierefrei sein, aber die Straßen sind in erster Linie für den Nahverkehr und Radfahrer gedacht.“

Stef Willems - Verkehrssicherheitsinstitut Vias
(Der Text wird unter dem Foto fortgesetzt.)
Der schwächste Verkehrsteilnehmer ist der Fußgänger.

In Gent gab es früher viel Protest gegen Verkehrspläne, aber wie es jetzt aussieht, läuft in Hasselt alles glatt. Das gesamte Stadtzentrum von Hasselt ist heute ein Wohngebiet. Viele Städte wie Antwerpen und Brüssel haben sich für Fußgängerzonen oder große Fußgängerzonen entschieden Zonen 30 in ihrer Innenstadt. Kein separater Fußweg, Radweg oder Straße, alle Nutzer teilen sich die gesamte öffentliche Straße. Im Wohngebiet ist der Fußgänger der bestimmende Faktor und der Rest muss sich völlig ohne Diskussion anpassen.

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